Ich war mir bislang eigentlich ziehmlich sicher das mich kein Spiel mehr aus der Reserve locken könnte. Nach DooM³ und FEAR sollte dies auch nicht besonders schwer werden.
Condemned hat mich allerdings an den Rand des erträglichen gebracht und deshalb wird dieser Go Through Bericht auch was besonderes werden.
Ich werde sehr ausführlich sein und auch einen neuen Punkt einführen der einen kleinen Vergleich mit anderen Shooter dieses Genres ziehen.
Hoffe es gefällt
Story:
[Spoiler]
Nachdem der Chief und der Wachmann von dem "Match Maker", einem Killer dem die Polizisten auf der Spur sind, erschossen wurden ist Ethan Thomas der gejagte. Er muss nun seine Unschuld beweisen und begiebt sich auf die Jagt nach dem Killer. Im Übrigen nicht der erste Killer den er verfolgt.
Nach einiger Zeit und Ermittlungsarbeit die an Serien ala CSI erinnern stellt sich heraus das der Match Maker selbst das Opfer eines Serialkiller X geworden ist. Wie auch alle anderen Killer die Thomas je verfolgt hatte. Die gemeinsamkeit aller ermordeten Killer ist allerdings das alle so ermordet wurden wie sie ihre Opfer töteten.
Der erste Zwispalt entwickjelt sich. Soll man den Wahnsinnigen laufen lassen oder stoppen. Die entscheidung liegt auf der Hand. Man versucht den Killer zu stoppen in dem man den "Torturer", den letzten noch auf der Liste ausstehenden Killer, sucht und davor bewahrt selbst getötet zu werden.
Doch zu spät. Der Torturer hat sich selbst getötet aus Angst davor vom Serialkiller X abgeschlachtet zu werden. Ethan nimmt seine Stellung ein um den Killer endgültig zur Strecke zu bringen und wird hinterrücks von Malcolm Vanhorn, einem angeblichen Freund seines Vaters, niedergeschlagen.
Als Ethan wieder zur besinnung kommt stellt sich heraus das der Serialkiller X Leland Vanhorn und der Neffe von Malcom ist. Aus dem Wahnsinn heraus schneitet Leland Ethan einen Finger ab um so auf den Match Maker zu verweisen, doch Malcom überwältigt seinen Neffen und erklährt das die dunkle Gestallt, die man kurz gesehen hat und die einen über das komplette Game verfolgt für den Wahnsinn und die Gewaltausbrüche der Leute verantwortlich ist.
Ethan macht sich auf den Weg um "Es" auf der Range zu suchen und wird fündig.
Vanhorn indes hat seinen Neffen in den Kofferraum gepackt und holt Ethan nach dem Endkampf ab. Dieser weis aber nichts davon das Leland im Kofferaum liegt und wird stuzig. Er zwingt Vanhorn anzuhalten und den Kofferraum aufzumachen.
Hier liegt die Entscheidung bei euch. Erschiesst ihr Leland oder nicht.
Egal wie ihr entscheidet, in der nächsten Szene sitzt ihr in einem Cafe und Rosa, die euch über das ganze Spiel per Telefon und auch als zweiten Char begleitet hat setzt sich zu euch. Ihr redet kurz über eure Akte in der einige seltsame Dinge stehen doch ihr sagt dazu nichts.
Ethan geht kurz auf die Toilette und dort endet die Story auf eine Weise die das komplette Game FEAR alt aussehen lässt.
[/Spoiler]
Design:
Das Design des Spieles ist Hammer.
Man läuft durch heruntergekommene Gassen, renovierungsbedürftigen Häusern und Fluren, einem demoliertem Einkaufszentrum, einer verlassenen Schule die kurz davor ist einzustürzen, einer Bibliothek die einem die Nackenhaare aufstellt und U-Bahn Tunneln wo man eigendlich keinen Schritt machen will.
Man muss sich das ganze so vorstellen wie aus den dunkelsten Filmen die es in der Hinsicht gibt. Die ganze Atmosphäre ist wie in Sieben, SAW 1 und 2 oder Resident Evil aufgebaut und entsprechend so sehen die Levels auch aus.
Besonders hervor zu heben ist auch das Gegner Design. Jeder Gegner hat seine eigenen Eigenschaften. Das gibt es die normalen Schläger die entweder vermumt, mit der Hose oder mit der Jacke rumlaufen, dann die Feuerwehrmänner die man auch als solche erkennt und viele weitere Gegner die alle genial aufgemacht sind.
Handling:
Das Handling in Condemned ist einzigartig. Waffen im herkömlichen Sinne gibt es nur vereinzelt. Das mit was man am häufigsten zu tun hat sind Dinge zum zuschlagen. Rohre, Holzprügel, Spinttüren, Schulbänke, Vorschlaghammer, Schaufel und eine Axt sind die Sachen womit man sich auf die Suche nach dem Killer begeben.
Sollte man doch per Zufall auf eine Pistole oder Schrotflinte stossen sind die Kugeln schnell weg wenn man nicht auf den Kopf schiesst. Ebenso der Gegner der nicht zögert mit einem Brecheisen auf den Spieler ainzuschlagen.
Sollten sie dem Gegner indes die Waffe aus der Handgeschlagen haben, heisst es Vorsicht der er wird ohne zu zögern versuchen den Spieler zu würgen was man mit schnellen Mausbewegungen verhinder sollte.
Wenn man jetzt aber meint dem Gegner daon laufen zu können. Pustekuchen. Mal davon abgesehen das laufen nur eine gewisse Zeit geht, läuft einem der Gegner hinterher. Das macht er aber auch nicht direkt sondern so das er von hinten angreifen kann.
Die Tools sind einzigartig und Condemned ist, auch wenn es auf der einen Seite so brutal ist, das Game das in mancher Hinsicht auch ohne Gewalt auskommt. Man untersucht Blutspuren oder Fingerabdrücke und indentifiziert mit Hilfe von Rosa Indizien.
Details:
Auch wenn ich von des Spiel begeistert bin muss ich sagen das es relaitv wenig Spieldetails gibt. Es exisiteren zwar die Vögel und die Metalstücke die am Ende jedes Abschnittes zu entsprechenden Auszeichnungen und Gimmick führen, aber dennoch ergiebt sich alles aus der Story heraus.
Allerdings ist die Storydichte so gross das man gut und gerne einen eigenen Spielfilm aus dem Game machen könnte.
Was ich allerdings zu den Details zählen muss ist die Reaktion der Gegner auf das Treffen durch Gegenstände. Wenn ich mit einer Schaufel auf die Gegner einschlage dann werden diese zurückgeworfen auf eine weise wie man es noch nicht gesehen hat. Die Gestik der Gegner ist wirklich gut gemacht und grenzt an perfektion. Zumal man von verschiedenen Seiten auch zuschlagen kann.
Ein weiteres Detail was es so noch nicht gegeben hat ist, ich nenne es Scherzhaft "Schmerzvergleich", das Popupfenster für Waffen und Finishing Moves. Wenn man sich ein Stück Holz nimmt dann hat das logischerweise weniger Schaden als ein Rohr aus Stahl. Das dies einem allerdings angezeigt wird ist einerseits hilfreich, andererseits treibt es einem ein kleines Grinsen auf die Wangen.
Genauso die Finishing Moves die man machen kann wenn ein Gegner taumelnd am Boden kniet. Man hat die Auswahl zwischen Treten, Schlagen, und ein paar anderen. Man sollte umbdingt alle mal ausprobieren.
Patched:
Was die Gewalt und Hefitgkeit des Spieles angeht, so hab ich mir die letzte Zeit die Frage gestellt "Ginge sowas noch härter und was könnte man an dem Spiel verbessern? "
Deswegen ein neuer Punkt der mir gerade beim Schreiben eingefallen ist.

Wenn man es genau nimmt sollte man doch so ziehmlich jedes Teil was herumliegt nehmen und damit auf die Gegner einschlagen können. Also auch Platikkörbe oder Farbkübel die in Massen herumliegen. Das dieses Teil nach einem Schlag kaputt währe ist selbstverständlich.
Man kann in dem Spiel in fast jeder Ecke etwas finden das man als Waffe benutzten kann. Ein Stück Holz das am Boden liegt oder Rohre in verschiedenen Varianten die an der Wand festgemacht wurde oder herumliegen. Das man allerding jedes mal die gleichen Teile in der Hand hat find ich doof. Das sollte man ändern und sich auch evtl. Gedanken darüber machen das nicht jedes Rohr extakt gleich ausehen könnte.
Drei unterschiedliche Texturen die im Random gewechselt werden würden es schon machen.
Wie schon gesagt habe ich mir Gedanken darüber gemacht ob dieses Spiel noch eine Stufe härtet ginge. Und ja es ginge. Ich erinner an Soldier of Fortune 2 wo dem Gegner bei einem Kopfschuss das halbe Gesicht wegfliegt. Warum nicht auch in Condemned ? Ich schlage immerhin mit einer Axt bzw. einem Vorschlaghammer zu und da sollte doch zumindest was mit dem Gegner passieren.
Ob ich das Game danach allerdings noch spielen würde ist fraglich.
Vergleich:
Da Condemned nicht der erste "Shockshooter" ist stelle ich hiermit einen Vergleich mit anderen Shooter an.
Sollte klar sein welche das sind
|
DooM³:
DooM³ ist ein Shooter der auf Horror und Schockeffekten basiert. Die Gegner kommen aus dem nichts und greifen an. Dennoch kündigen sich die Imps meist an und es ist ein leichtes diese mit der Shotgun zu erledigen.
Im späteren Verlauf von DooM³ gewöhnt man sich auch an die Shockmomente und läuft mehr oder weniger nur mit der Pumpgun rum.
|
|
FEAR:
In FEAR sieht dieht die Sache schon wieder anders aus. Diese Mischung aus Shock und Psycho-Horror ala Ring ist eine derbe Mischung und man hofft nur das nicht komisches um die Ecke lauert und einem an bzw. durch einem durch springt.
Das Spiel ist zwar spannend bis zu Schluss allerdings hat es mich genervt das man ohne die Bullettime die Soldaten Gegner fast nicht zur Strecken bingen konnte. Genauso sind die letzten Gegner nervig die aus dem nichts kommen und man nur eine Pistole hat.
|
|
Condemned:
In Condemned sollte man zu Schock, Psycho und Horror noch eine Option dazu zählen.
Thriller.
Condemned ist ein Shooter der bis zum Schluss hin spannend bleibt nicht alzuletzt liegt das natürlich auch an der Story die einem total an den Bildschirm fesselt.
Die Schock Elemente sind vorhanden und stehlen DooM³ die Show. Genauso wenn man in den verbrannten Katakomben der Bibliothek herumirrt oder alleine in der Turnhalle der Schule steht wird einem schnell klar. Ich will hier raus und das so schnell wie möglich.
Später auf der Apfelfarm ist es nicht besser und wenn so ein Gegner wie eine Dicke Frau mit Hackebeil auf einen zustürmt oder ein Ninja langsam auf einen zu geht und man erkennt das dieser keinen richtigen Unterkiefer hat will man am liebsten nur weglaufen.
|
Fazit:
Condemned ist kein Spiel für Kinder und nach dem durchspielen ist mir klar warum es die USK Kontrolle nicht geschafft hat.
Condemned ist einer der Shooter wo man wirklich sagen kann, wenn man dieses Spiel innerlich nciht verträgt kann was passieren. Den so real jemanden eine Schaufel oder eine Axt über den Schädel zihene ist schon derb.
Aber man muss sagen das Condemned neue Wege in Sachen Gameplay geht. Die Tools sind einzigartig und hat man noch nicht gesehen.
Deswegen ist es einen Kauf, sofern man es noch in GER bekommt, wert.
Und wer es sich richtig geben will sollte auf jeden Fall auch das Licht ausmachen.
» Condemned in Wikipedia