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              FirstlookBioShock2...
 
 
Games  
Nachdem mich die Demo von Dark Void schon mehr als entäsucht habe, ist jetzt der nächste Titel an der Reihe. Hat ein wenig länger gedauert, aber zur Zeit bin ich froh wenn ich meine Ruhe habe.

Die Arbeit stresst ohne Ende und die Wochenenden sind mir mittlerweile heilig.

Aber nichts desto trotz schreib ich mal meinen Ersteindruck von BioShock2.



Story:
Die Story von BioShock ist eigentlich schon fast legendär, da es sich um eine komplett neue Geschichte handelt und man natürlich auch gespannt was der Nachfolger bringt. Was mich schon auf den ersten Punkt bringt das BioShock2 Gott Lob kein Prequel ist sondern ein Sequel.

Sich die Fans also freuen können was sich nach zehn Jahren in Rapture getan hat. Womit ich auch gleich den zweiten Punkt angesprochen habe, denn, wie schon gesagt, spielt der zweite Teil zehn Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teiles.

Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, ob man den gleichen Karakter spielt wie im ersten Teil, der, wie wir uns zurück erinnern, sich am Ende des Spieles in eine Big Daddy Suit gezwängt hat und ebenfalls über Plasmide verfügte.

Fakt ist aber das nach zehn Jahren, nichts mehr so ist wie es war. Ryan ist tot und statt seiner hat sich eine junge Frau namens Sofia Lamb als offiziell/inoffizielle Herrscherin über Rapture erhoben.

Grafik:
Das zehn Jahre ihre Spuren hinterlassen, wird auch deutlich wenn man sich im Spiel umsieht. Wo im ersten Teil noch alles schön und steril gehalten wurde, wachsen hier und dort Moose und Muscheln an den Wänden. Fenster sind kaputt und alles hat so einen Modrigen Touch.

Allerdings ist der Wiedererkennungswert sehr hoch. Man weis einfach das es sich um Rapture handelt. Egal in welchem Winkel man sich befindet.

Sound:
Genauso was die Soundkulisse im Spiel angeht, an der meiner Meinung nach sehr viel Feinschliff gemacht wurde. Sei es das Stapfen durch Wasser oder das Tröpfeln auf den Helm wenn man unter einem offenen Rohr oder ähnlichem durchgeht.

Überhaupt ist das Thema Wasser wieder ganz ganz gross geschrieben worden. Aber auch die 20er-30er Jahre Musik, die wieder wunderbar zu dem Art-Decor Design des Spieles passt.

Hardware:
Auch schön zu sehen das es immer noch Entwickler gibt, die nicht auf High-End Rechner setzten. Ich hab zwar ab und zu mal den ein oder anderen Cache Aussetzter, ansonsten läuft das Spiel mit 1024x768 und vollen Details, einwandfrei.

Settings:
Was mich allerdings wirklich gestört hat, und das halte ich 2K Games wirklich vor, ist die Tatsache das man ohne einen Windows Live Account nicht speichern kann.

Klingt doof, ist aber so. Man muss sich im Spiel einloggen damit man offline seinen Spielstand speichern kann. Was diese Scheisse soll frage ich mich wirklich. War bei GTA 4 schon hässlich genug, aber das man jetzt zwingend einen braucht ist ein Witz.

Ich hoffe bloß das sich das nicht einbürgert, weil auf sowas hab ich echt keinen Bock.

KI:
Leider ist die KI auch dieses mal wieder ein grosses Manko des Spiels. Die Gegner sind durch ihr hin und her gespringe und die teilweise grossen Health mehr lästig als schlau.

Handling:
Das was hingegen wirklich gut gelungen ist, ist die Kombination von Waffen und Plasmiden. MAn kann schnell zwischen den einzelnen Fähigkeiten wechseln und hat dennoch die Waffe bzw. den Driller falls man mal ein wenig robuster werden muss.

Auch das Durchschalten der Munitionsart ist gut gelöst und man muss im Endeffeckt keine Einstellungen vornehmen. Finde ich wirklich top.

Auch was das Hacken angeht, das einem im ersten Teil immer wieder aus dem Spiel geworfen hat. So hat man statt den Rohren die man immer wieder zusammen fügen musste, jetzt einfach eine Anzeige mit verschiedenen Farben wo man einen Zeiger in den grünen bzw. blauen Bereich bringen muss.

Natürlich gibt es auch wieder die Waffen Upgrades und die Möglichkeit die sämtliche Maschinen zu hacken.

Fazit:
Auch wenn ich bislang noch nicht viel Zeit hatte zu spielen, macht es einen riesen Spass und ich freue mich darauf noch tiefer in Raprute abzutauchen.

Geschrieben von Destro auf Sonntag den 21. Februar 2010 um 16:59:41 Uhr (171 mal gelesen)
(Kommentare? | Punkte: 0 | Firstlook)

              FirstlookBorderlands...
 
 
Games  
Was Borderlands angeht, so schwirrt dieser Bergriff seit der Games Convention 2006, also seit mehr als drei Jahren bei mir herum. Ich konnte mir darunter allerdings nie etwas vorstellen, da es einfach noch zu früh war.

Erst seit einem halben Jahr, nachdem auch endlich Trailer und Screenshots released wurden hatte ich eine Vorstellung worum es geht.

Tja und nun schreibe ich einen Bericht darüber.
Scheiss die Zeit vergeht.

Wie auch immer. Momentan bin ich voll im Borderlands Fieber und würde am liebsten sofort weiter zocken. Aber die Pflicht ruft und deswegen ein kleiner Bericht was warum und überhaupt Borderlands ist.



Story:
Willkommen auf Pandora. Dem wahl abgefucktesten Planeten, auf dem ausser Sand und Steinen nicht wirklich etwas exisitert. Ausser ein paar Outlaws die auf der Suche nach etwas grossem sind.

Einem Schatz.

Irgendwo auf diesem Planeten soll ein Schatz exisitieren, weshalb auch Ihr auf dieses Stück Fels gekommen seid. So zumindest die freie Übersetztung des Intros.

Leider würde ich Euch gerne ein wenig mehr erzählen aber im Moment gibt es nicht mehr.

Grafik & Hardware:
Was es jedoch gibt, ist eine mehr oder weniger bunte Welt die direkt einlädt diese zu erkunden. Wer sich schon den ein oder anderen Screenshot angesehn hat wird wissen das Borderlands mit einem Grafikstil aufwartet der mehr in Richtung Comic geht. Fotorealismus ist hier fehl am Platz.

Und ich muss sagen. Es passt einfach. Was Gearbox dadruch gelungen ist, wird einem erst auf dem zweiten Blick klar. Nicht nur das man sich merklich Performance einspart, es ist auch nicht zwangsläufig nötig die weitläufigen Gegenden mit irgendwelchen Kleinkram vollzustopfen.

In Comics werden weiter Landschaften meist auch nur durch einen Strich gezeigt
Dennoch sieht das Gesammtbild sehr sehr lecker aus in das man sich schnell verliebt.

Krasser Gegensatz dazu sind die geschlossenen Level wie z.B. das Save House von Sledge. Hier protzt Borderlands mit einem detailverliebten Leveldesign das ebenfalls keine Leistungseinbussen zeigt.

Settings:
Borderlands wird als der erste RPG Shooter bezeichnet, nun da möchte ich dagegen sprechen. Denn für mich war S.T.A.L.K.E.R. der mit diesem "nimm Missionen an, laufe von A nach B evtl. nach C und wieder nach A" Ding angefangen hat.

Was Borderlands angeht so sind die Quests allerdings wesentlich interessanter verpackt. Für den fahrbaren Untersatz muss man z.B. erstmal ein Teil besorgen das von Outlaws bewacht wird oder liegt z.B. in einem LEvel ein Roboter herum der ein Repairkit braucht das irgendwo im Level versteckt ist usw.

Sicherlich klingt das jetzt nicht interesant, wenn man im Spiel ist, ist es das auf jeden Fall. Man jagt jeder kleinigkeit hinterher.

Handling:
So z.B. auch den Waffen und Gegenständen die man massenweise im Spiel findet. Und hier kommt jetzt die grösste Stärke des Spiel zu gute. Denn Borderlands spielt sich einfach genial. Ein dermasen gutes Waffenfeedback habe ich selten erlebt und dazu kommt das jede Waffe ihre eigene Eigenart hat.

Ich möchte nur mal ein kleines Beispiel geben mit den Waffen die ich derzeit habe. Die Combat Rifle ist zwar derbe langsam was das Nachladen angeht, hat dafür aber eine so derbe Durchschlagskraft das ich diese nicht hergebe.

Als Ausgleich habe dafür eine Submachine Gun die superschnell ist, gute Critical Damage macht, aber nicht so viel Schaden abzieht. Und als krönung des ganzen eine Sniper Rifle die, was den Damage angeht,nur noch böse ist, dafür aber ein bescheidenes Handling hat.

Anders gesagt, jede Waffe wird aufgehoben, kontrolliert, verglichen und wenn sie nicht passt, verkauft.

Ein weiterer Punkt sind natürlich die Erfahrungspunkte oder kurz XP die man sich im Spiel erschiesst oder verdient. Je höher man mit dem Level ist, desto mehr grösser ist der DMG bzw. die HP oder sonst was. Normaler RPG Schmu sollte man denken. Allerdings ist es in Bordferlands so das man es einfach merkt wenn man einen Levelsprung gemacht hat.

Die Waffen bzw. die Atribute verhalten sich komplett anders und dem Level entsprechend. Zusätzlich zu den normalen Leveln gibt es auch extra Punkte die man verteilen kann. Ich hab zwar noch nicht herausgefunden wann man diese bekommt, aber mit diesen lassen sich z.B. ebenfalls nochmal die HP steigern, der DMG oder die Spezialfähigkeit des entsprechenden Characters beeinflussen.

Sound & Atmosphäre:
Ein weiterer grosser Punkt im Spiel ist die Atmosphäre.
Borderlands ist zwar mit Fallout und S.T.A.L.K.E.R. im Genre der RPG Shooter angesiedelt, spielt jedoch durch seine Aufmachung in einer komplett eigenen Liga (meine Meinung)

Alleine dieses Comiclastige Endzeit Steampunk Look verleiht dem Spiel etwas besonderes. Jede Figur wird extra in Szene gesetzt hat ihre eigenen kleinen Eigenarten die voll ausgelebt werden. Es ist schwer zu erklähren wenn man es nicht schon gesehen hat.

Alleine schon dem kleinen Claptrap zu zuschaun macht einfach Spass.

KI:
Leider hinkt Borderlands was die KI angeht. Die Gegner sind zwar gewitzt und auch teils stark aber so richtig schlau sind sie auch wieder nicht. Aber die Abwechslung ist gegeben. So gibt es alleine von den Viechern die in der Wildniss herumlaufen dutzend Unterarten.

Genauso was die anderen Gegner angeht. Brutalos, die mit ihrer Schrotflinte ala Terminator auf einem zumarschieren, Psychos die sich selbst in die Luft jagen oder Scharfschützen die nur auf den entscheidenden Schuss warten.

Und selbst wenn man mal drauf geht, kann man sich das Grinsen fast nicht verkneifen, da es teilweise mit so einer Situationskomik passiert.

Multiplayer:
Jetzt werden die meisten wahrscheinlich hellhörig, aber den Part muss ich leider auslassen. Ich habe es bislang noch nicht geschafft Online zu spielen obwohl es mich so derbe reizen würde. Gott Lob macht das Spiel im Singleplayer Mode auch Spass. Ich werde aber für den GoThrough Bericht versuchen mal ein Coop-Match zu spielen.

Fazit:
Borderlands hat das potential Spiel des Jahres 2009 zu werden. Ich bin, obwohl ich erst im zweiten "Level" bin und gerade mal Level 16 oder 17 mehr als begeistert und gespannt was mich bis Level 50 noch so alles erwartet.

Geschrieben von Destro auf Sonntag den 15. November 2009 um 17:46:56 Uhr (197 mal gelesen)
(Kommentare? | Punkte: 0 | Firstlook)

 
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              FirstlookWolfenstein...
 
 
Games  
Bevor ich hier jetzt mir dem Bericht über Wolfenstein loslege, möchte ich mich dafür entschuldigen das ich in den letzten Wochen... eigentlich Monaten so gar nichts von mir hören lies.

Ich habe in einer News ja schon angedeutet, das 2009 ein besonderes Jahr werden wird. Ich werde deswegen auch nochmal ausführlich darüber in einer extra Update News schreiben.

Aber jetzt zum Bericht.

Wenn man sich mit dem Thema Wolfenstein auseinander setzt, dann ist eines unumstößlich immer vorhanden. Der Kampf gegen die Nazis.

Warum sollte das im neuesten Teil anders sein. Schliesslich ist die Serie dafür berühmt und berüchtigt. Ist es doch so das sich Wolfenstein perfekt in das Klischee der ach so bösen "Killerspiele" einfügt und wieder einmal Hauptgrund von Diskussionen und Vorwürfen von Brutalität der First-Person Shooter ist.

Dabei werden in so manchen Kriegsdokus auf N24 wahrscheinlich mehr Hackenkreuz-Flaggen und Symbole gezeigt als im Spiel



Story:
Ihr seht schon ich schweife ab, da man von Wolfenstein nicht wirklich von einer Story reden kann. Das Spiel beginnt mit einer wirklich sehr schönen Sequenz, in der unser Protagonist "B.J. Blaskowitz" und das was er bei sich trägt schon einmal vorgestellt wird.

Nämlich ein Artefakt das einem übernatürliche Fähigkeiten verleiht. Klingt jetzt ein wenig verwaschen, aber ich lasse es mal dahin gestellt.

Wie allerdings das Intro mit dem eigentlichen Anfang des Spieles zusammen hängt, weis ich nicht. Da man nach dem Intro dieses erst wieder in seinen Besitzt bringen muss.

Wie auch immer. Was dann folgt ist im Grunde altbackend und das übliche Shooter gedöns. Suche die Nazis, vernichte deren Einrichtungen usw.
Wobei man sich am Anfang eher wie Indiana Jones vorkommt

Man begibt sich in irgendwelche unterirdischen Tempeleinrichtungen und versucht dort das eben genannte Artefakt zu finden. Das einzige was einem immer wieder zurück bringt sind die vereinzelten und kurzen Zwischensequenzen in denen man sich mit jemanden unterhält.

Handling:
Im Gegensatz zu den anderen Wolfenstein Teilen versucht es dieser Titel etwas anders und ich muss ganz ehrlich sagen, das mir das Spiel Prinzip zusagt.

Es wurde ein gewisser RPG-Faktor implementiert der sich insofern auswirkt das man seine Waffen Upgraden kann wie z.B. mit Schalldämpfer und anderen schönen Gimmicks die sich maßgeblich auf die Waffen auswirken und nicht nur schön aussehen.

Dazu kommt das man kleine Neben-"Quests" bekommt, wenn man sich mit den Leuten, die sich verstreut in der Stadt aufhalten, spricht.

Was die Waffen selbst angeht, ich kann dabei nur von den ersten paar sprechen, so ist das Handlich wirklich sehr gut geworden. Die Waffen treffen einfach dahin wo man schiesst und mehr will man ja auch nicht.

Design & Grafik:
Ich müsste diesen Punkt eigentlich aussen vor lassen, da es sich bei Wolfenstein um die ID-Tech 4 Engine handelt, die auch schon in DooM³ verwendet wurde. Was die Jungs von Ravensoft daraus gemacht haben, ist allerdings wirklich Hammer.

So ziehmlich das letzte bisschen Grafikpracht wurde aus der Engine geqeutscht. Jeder erdenkliche Effeckt wurde ein und umgebaut und zurecht gerückt. Und mal ganz ehrlich, solche Effeckte wie man sie sieht wenn man in die andere Ebene eintritt, habe ich auch noch nicht gesehn.

Leider gibt es hier auch jede Menge defizite, nicht zuletzt eben wegen der "veralteten" Engine. Wehende Fahnen und Lampen wenn einen Granate explodiert oder man dagegen schiesst. Aber das ist dann schon mehr kleinkariertes Korinthenscheissen wenn man sich deswegen wirklich beklagt.

Sound:
Was das Spiel auch ausmacht ist die Sound- und Musik-Untermalung. Man kommt sich vor wie in einem Kriegsfilm Drama oder mittem im Schlachtfeld. Dazu kommen wirklich passende Kommentare der Gegner und Mitstreiter wie z.B. ein "Nice Shot" oder ich glaube ich habe sogar ein "stehen bleiben" gehört.

Und das obwohl ich die englische Version spiele

Atmosphäre:
Die Atmosphäre ist sehr düster gehalten. Anfangs kommt man sich wirklich wie Indy auf der Suche nach dem heiligen Gral vor, was dann allerdings sehr schnell wieder verfliegt wenn man das Artefakt aus dem Intro in seinen Händen hält.

Dann kommen einem so langsam gewisse Zweifel "Was zum Geier habe ich hier nur verloren". Als schliesslich auch noch irgendeine komische Maschenerie der Nazis zerstören muss und sich der Oberwicht in ein glühendens Skelett verwandelt, kann man sich sicher sein

Hier ist die Kacke richtig am Dampfen!

KI:
So gut diese Inszeniert sind, stellen sich die Gegner bislang, ich möchte mal sagen, Saudämlich an. Deckungsuche hinter einem Vorsprung der nur halb so breit ist wie der Gegner usw. sind an der Tagesordnung.

Mit einem geziehlten Schuss kann man so ziehmlich jeden Gegner hinter der Deckung erledigen. Der einzige Gegner der mich fast in die Knie gezwungen war der mit der Energiewaffe. Keinen Plan wie der sich nennt oder ob der einen Namen hat.

Gott Lob gibt es die "Sicht" also die erste Fähigkeit des Artekaftes.
Aber das ist schon wieder zu viel verraten

Fazit:
Wolfenstein ist ein waschechter Shooter wie er im Buche steht. Strahlt aber bislang nicht wirklich mit Neuerungen oder dergleichen. Dafür gibt es aber bislang nichts daran auszusetzten. Was ihn ebenfalls interessant macht, ist einfach der Name und die Geschichte die hinter dem Namen Wolfenstein stecken.

Ich bin gespannt was noch passiert.
Mehr im GoThrough

Geschrieben von Destro auf Mittwoch den 26. August 2009 um 17:44:46 Uhr (230 mal gelesen)
(Kommentare? | Punkte: 0 | Firstlook)

              FirstlookDead Space - Im Weltall hört Dich niemand schreien...
 
 
Games  
Jau, nach langem warten ist endlich wieder Kohle auf dem Konto das auch gleich eingesetzt wurde. Gegen jeden Trend (heute war release von Alarmstufe Rot 3) habe ich mir zwei Spiele geholt wie sie unterschiedlicher nicht sein können.

Zum einen Farcry2, auch wenn ich bislang nur negativ Kritik gehört habe, und zum anderen ein Spiel das ich erst seit kurzem aber dafür sehr intensiv ins Auge gefasst habe.

Dead Space wurde schon seit den ersten Szenen verurteilt mal wieder eines dieser brutalen, menschenverachtenten Spiele zu sein ohne Sinn und wo man nur drauf losballert

Ein Grund mehr es zu holen.
Und zwar als UK Uncut



Story:
Mittlerweile bin ich schon im dritten Akt. Da ich Euch aber nicht das Spiel vermiesen will erzähle ich nur mal das Intro und ein paar Schnipsel davon, was bislang abgegangen ist.

Die USG Ishimura, ein Planetenzerstörer der die Resourcen aubeutet, ist verschollen bzw. es antwortet nicht auf Funkrufe. Deswegen wird die USG Kellion (fragt mich nicht was USG heisst) auf einen Erkundungsflug geschickt um herauszufinden was los ist.

Auf diesem Schiff arbeitet unteranderem auch unser Protagonist "Isaac Clarke" als Mechaniker. Als die Kellion schliesslich die Ishimura erreicht und ebenfalls nicht auf die Funksprüche reagiert versucht die Kellion anzudocken, was allerdings gewaltig schief geht.

Das Schiff landet mehr oder weniger als Totalschaden im Hangar.
Angekommen macht Ihr Euch auf die Suche nach, ja nach was eigentlich? Antworten vielleicht was mit dem Schiff und der Crew passiert ist.

Begleitet werdet Ihr dabei bzw. Ihr werdet von Security Officer Zach Hammond und Kendra Daniels, der technologie Expertin die ebenfalls an Board der Kellion mitgeflogen ist, angewiesen mit zu kommen.

Nach der ersten Türe erwarten Euch schon die ersten Aufgaben und Hindernisse die Euch per InGame HUD eingeblendet werden und die Ihr nun erfüllen müsst. Leider passiert etwas, das keiner erwartet.

Grafik:
Leider kann ich den Text nicht so gradios darstellen wie es das Spiel macht. Die ersten Szenen sind der Hammer. Der Anflug auf die Ishimura alleine präsentiert sich nicht etwa in einem vorgerenderten Video sondern in Echtzeit. Man schaut ins weite nichts des Alls, wo längseits eines Planeten und ein paar Trümmer das gigantische Schiff schwebt. Hinter einem Felsen taucht die Sonne auf und lässt Euch erstmal zwinkern.

Dazu taucht sie die Brücke in ein helles Licht das von den Gegenständen und den Figuren zurückgeworfen wird. Wenn Hammond dann mal kurz in der Sonne steht sind seine Umrisse kaum zu erkennen.

Also einfach gesagt, HDR und Lightshading Effekte vom feinsten.

Genauso was die HUD angeht. In Dead Space gibt es keine störenden Menüs die das Game anhalten. Sämtliche Events, ob es jetzt Audiologs, Videologs oder nur das Inventory sind, laufen in Echtzeit ab. Sprich, wenn man zur falschen Zeit, am falschen Ort im Menü herumkramt, hat man verloren.

Hardware:
Das wirklich faszinierenste ist allerdings, das ganze läuft ohne einen einzigen Ruckler oder Bug. Das Spiel läuft so flüssig wie schon lange keins mehr. Dabei stehen allerdings meine Grafikeinstellungen auf Maximum bei 1024x768.

Selbst die in die HUD eingebundenen Videos laufen ohne einen einzigen Ruckler.

Beeindruckt bin ich allerdings von der Ladezeit. Es gibt nämlich keine, also fast keine.
Nein, es gibt keine. Ich hab auf "New Game" geklickt und das Spiel hat angefangen. Ich hab die Akte gewechselt und es gibt eine 3-4 Sekunden lange Ladezeit. Dann läuft man wieder in einem Level für das man wahrscheinlich eine Stunde braucht.

So macht spielen Spass. Da kann sich so mancher anderer Shooter..... ach was, so manch anderes Spiel eine dicke fette Scheibe abschneiden.

Gameplay:
Der erste Einstieg ins Spiel war eine ziehmliche Umstellung, da so manches gegenüber einem normalen Shooter anders läuft. Zum Beispiel ist die Linke Maustaste nicht Schiessen sondern ein Meele Angriff der dem Gegner die Waffe um die Ohren haut.

Hingegen ist die rechte Maustaste Aiming. Wie soll das gehen wenn man nicht schiessen kann?
Ganz einfach, man Aimt und dann schiesst man. Einige werden jetzt stutzen aber keine Panik, das Spiel ist nicht so schnell wie DooM oder Half-Life. Man kann sich bei den Gegnern Zeit lassen.

Die Frage ist bloß, wie lange noch.
Im späteren Spielverlauf bekommt unser Held auch noch ein paar kleine Extras wie "Statis", eine Art Bullet Time das die Gegner einfriert oder Telekinese. Der Vergleich mit BioShock ist nicht weit.

Aber es gibt auch noch andere Arten einen Gegner zu töten. Waffen gibt es im Spiel auch. Zwar glaube ich nur vier, aber die reichen völlig.

Zusätzlich zu den Fähigkeiten gibt es auch noch Power Nodes, die es in speziellen Upgrade Stationen erlauben die Fähigkeiten von Waffen und Rüstungen auszubauen. Allerdings ist das bislang eine ziehmlich quälende Angelegenheit da die Nodes im Shop unsummen kosten und im Spiel fast nicht auftauchen.

Dazu kommt das dass Upgradesystem ziehmlich unübersichtlich und man bis auf Health und den ein oder anderen Powerboost für die Waffe sowieso nicht zum Uppen kommt. Aber mal schaun, kann sich ja noch ändern.

Hab ich was vergessen?
Ach ja, da gibt es ja noch die Gegner

Mal abgesehn davon das Ihr mal wieder gegen Eure eigenen Ängste kämpft um in einen Raum oder einen Gang entlang zu gehen, habt Ihr die "Necromorphs" am Hals. Die mutierte, frühere Besatzung der Ishimura.

Vergesst alles was Ihr Euch in den letzten Shootern angeeigent habt. Kopfschüsse Zählen in Dead Space nicht mehr. Ballert einem Necromorph die Rübe runter und er läuft auf Euch zu wie ein Huhn das man den Kopf abgeschlagen hat. Nur mit dem Problem das dieses Huhn bisweilen zwei grosse Sicheln als Hände hat und damit auf Euch einschlägt.

In Dead Space heisst es "Gibben" was das Zeug hält. Ballert die Füsse und die Arme ab und Ihr seid das Vieh los.

Sound:
Bislang habe ich von Dead Space nur geschwärmt und Ihr werdet es vermuten, es geht weiter.
Der Sound ist Hammer. Wenn man durch die Ishimura läuft, dann meint man jede Schraube zu hören. Die Soundkulisse von Dead Space übertrifft ebenfalls so manches Spiel.

Als kleines Beispiel. Man ist auf der Suche nach einem Schlüssel der einem den Zugang zum Train System des Schiffes ermöglicht. Dabei muss man die defekte Tram austauschen. Später sieht man die kaputte Tram dann in einer Halle baumeln, die ab und zu gegen die Wände und Brüstungen der Metalstege, auf denen man sich befindet, schlägt. Jedesmal ertönt ein fast Ohrenbetäubender und druchdringender Lärm der einem kalt den Buckel runter läuft.

Atmosphäre:
Dead Space braucht sich in Sachen Atmosphäre ebenfalls nicht zu verstecken und steckt so manchen Psycho-Horror Klassiker wie DooM³ und F.E.A.R. ohne Probleme in die Tasche. Die Gänge sind dunkel und beklemmend. Man denkt eigentlich an nichts böses und will ala Gordon Freeman nur seine Aufgaben erfüllen die einem Hammond vorgibt.

Man geht auf eine Türe zu und erwartet schon wieder das schlimmste. Stattdessen muss man mit seiner Telekinese eine Energiezelle, in die dafür vorgesehene Öffnung schieben, damit die Türe aufgeht.

Nachdem man die Türe aufgemacht hat, verwischt der ganze Bildschirm und man realisiert das man im Luftleeren Raum steht. Doch ausruhen sollte man sich jetzt erst recht nicht denn die Zeit läuft, da einem die Luft nach 60 Sekungen ausgeht.

Man stürmt also los, doch leider versperrt einem kaputte Teile des Schiffes den Weg und man muss seinen Weg weiter suchen.

Das musste ich jetzt kurz reinbringen da dieser Abschnitt im zerstörten Schiff wirklich genial ist. KI:
Joa, KI. Kann man von Mutanten sagen das sie eine KI haben? Eigentlich nicht. Aber brauchen sie auch nicht. Dennoch macht es einen riesen Spass gegen sie vorzugehen.

In Sachen "Penetrante Gegner" war und ist Jericho eigentlich bislang ungeschlagen. Keine Sorge bleibt es auch. Die Gegner in Dead Space sind dagegen Kinderkram. Nur um mal einen kleinen Vergleich zu machen. Der grosse kommt dann beim "GoThrough"

Fazit:
Obwohl ich erst seit kurzem von Dead Space weis, ist es mein Spiel 2008. Es macht Spass wie schon lange kein Spiel mehr. Das glaub ich kann man auch an der Länge des Berichtes erkennen.

Ich freue mich darauf die USG Ishimura weiter zu erkunden und herauszufinden was eigentlich passiert ist.

Geschrieben von Destro auf Donnerstag den 30. Oktober 2008 um 19:40:23 Uhr (771 mal gelesen)
(mehr... | 2 Kommentare | Punkte: 5 | Firstlook)

              FirstlookZurück in der Zone - S.T.A.L.K.E.R. - Clear Sky...
 
 
Games  
Wenn man sich in den diversen Foren ein wenig umsieht, wird man schnell merken das die meisten User einige Probleme mit Clear Sky haben. Es läuft nicht richtig, ist verbugt und bei einigen teilweise unspielbar.

Da kann ich nur von Glück sprechen das ich, bis auf ein paar Situationen die ich in der News auch ansprechen werde, von diesen Dingen verschont worden bin. Installiert, gepatched und gespielt. Deswegen bin ich besonders froh Euch meinen Ersteindruck von S.T.A.L.K.E.R. - Clear Sky zu präsentieren.

Lange hat es ja gedauert und die Screenshot haben mich die letzte Zeit schon mehr als süchtig nach dem Spiel gemacht.



Story:
Worum geht es?
Nun ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Das Prequel hüllt sich geauso in Schweigen wie der Vorgänger. Bislang ist nur bekannt das ich während einer Eskorte von ein paar Wissenschafltern, durch eine massive Eruption das Bewusstsein verloren habe und in der Basis der Clear Sky Fraktion aufgewacht bin.

Nach einem Gespräch mit dem Kommandaten, der mir erklährte das es eigentlich unmöglich sei das ich noch Lebe, bekomme ich mit was die Aufgabe von Clear Sky ist. Die Sicherung der Zone vor dem Eindringen Fremder Personen. Desweiteren eine Coexistenz der Menschen mit der Zone und dessen Erforschung.

Da die Clear Sky Fraktion nicht gerade aus Kämpfern besteht bittet er mich ausserdem um die Hilfe die Sümpfe vor gegnerischen Stalkern zu befreien, was ich dann auch angenommen habe.

Handling:
Clear Sky spielt sich im Grunde wie sein Vorgänger, allerdings gibt es teilweise masive Änderungen im Spielablauf. So ist es zum Beispiel so das man nicht einfach aus der Basis herausspazieren kann. Man muss sich erst an einen, ich nenne ihn mal "Ortskundigen" wenden der in der Map des PDA's gekennzeichnet ist.

Bei diesem kann man dann verschiedene Punkte im Levelabschnitt erfragen und springt mehr oder weniger dorthin. Ich denke das war ein Eingriff der erzwungen wurde da in Shadow of Chernobyl die ewigen Laufwege doch sehr von den Spielern angegriffen wurden. Es beeinflusst den RPG Faktor allerdings nicht wirklich.

Ein weiterer Punkt in Sachen RPG. Ich weis noch gut wie ich in SoC Stunden damit verbrachte "Unique" Items bzw. Waffen und Rüstungen zu suchen. Dieser Punkt wurde, meines Erachtens sehr geial umgesetzt. Es gibt die Möglichkeit seine Waffen und Rüstungen zu reparieren und Upgrades einzubauen.

Mit den Upgrades wird unteranderem das Handling, Recoil, Prezision und die Menge der Patronen im Magazin beeinflusst. Oder bei der Rüstung besserer Schutz gegen Feuer, Säure Radioaktivität, mehr Traglast und bessere Panzerung.

Das soll nicht die Artefakte ablösen, denn soweit ich mitbekommen habe gibt es diese immer noch.

Auch schön, das wenn man wirklich mal eine Modifizierte Waffe finde (Waffen mit Pfeil) kann man diese ebenfalls weiter Upgraden und man sieht dessen schon installierte Upgrades.

Hardware/Settings:
Leider ist Clear Sky wie sein Vorgänger ein absoluter Hardware Fresser. Ich musste einige mal in die Settings um ein gutes Maß zwischen schön aussehen und gut spielen zu finden. Hab das Optimum zwar noch nicht erreicht aber für mich zählen bei dem Spiel eh andere Apspekte.

Ich will keinen "Schönaussehshooter" sondern einen der mich am Rechner fesselt und da ich bislang noch nicht einmal 5% vom Spiel gesehen habe und doch schon zwei Tage spiele gaub ich werd ich auch nicht entäuscht werden.

Ein wichtiger Tipp noch. Installiert Euch bitte zuerst den Patch bevor Ihr beginnt. Der erste Patch fixt schon mal ein paar Fehler. Evtl. habe ich deswegen bislang noch keine Bugs gehabt. Ausserdem gehen Euch dann keine Savegames flöten (ja die Scheisse gibt es auch wieder)
Den Patch könnt Ihr Euch hier herunterladen
(Patch auf www.shooterplanet.de)

Grafik:
Was die Grafik angeht, so muss ich nicht sagen das sich gross was geändert hat. Könnte aber auch daran liegen das ich nicht auf Maximal Einstellungen und DX10 spiele. Allerdings sind die Lichteffeckte des HDR ein wenig besser geworden. Wenn es Dämmert sieht man so einen richtigen Schleier vom einfallenden Licht.

Auch wenn ich nicht auf max spiele, sieht das Spiel wirklich genial aus. Kein Map-Abschnitt ähnelt dem anderen und die Detail-Verliebtheit der Gebäude ist wieder der Hammer.

Sound/Atmosphäre:
Vom Sound mal ganz abgesehen. Die Soundkulisse von Clear Sky ist übel und hat nichts eingebüßt in Sachen düsterheit und "ich will eigentlich gar nicht hier sein"
Was besseres ist mir jetzt nicht eingefallen aber es passt auf den Punkt.

Besonders heftig wird es, wenn sie Sonne untergeht und man mit der Taschenlampe durch die Gegend schleicht. Dann raschelt es da, rumort es dort. Dann hört man wieder einen Schrei und wenn man mal eine andere Lampe sieht, hofft man inständig das es ein Verbündeter ist.

KI:
Apropos Verbündeter. Das bringt mich zur KI und meinem Erlebniss in Sachen Bug. Wie ich oben schon geschrieben hatte, war meine erste Mission die "Säuberung" der einzelnen Stützpunkte. Waren insgesammt glaub ich vier. Zu meiner Seite stand ein kleiner Trupp den ich durch die Gegend begleiten sollte und der mir auch tatkräftig geholfen hatte.

Ich bin also brav die vier Posten abgelaufen, die Gegner gekillt und gewartet bis die Clear Sky Fraktion den Posten eingenommen hat. Nach dem vierten hies es dann, Super gemacht, komm zurück, bekommst ne Belohnung. Ich hab mich auf den Weg gemacht und musste an dem ersten Posten vorbei.

Da ich öfter auf die Map gesehen habe, wunderte ich mich warum in dem Posten immer noch rote Punkte auftauchten. Ich in den Posten und sehe das die roten ebenfalls von Clear Sky sind und mich ohne zu zögern angegriffen haben.

Naja, nach dem Laden bin ich nochmal hin (Ihr merkt, ich bin draufgegangen) und versucht die noch zu töten. Blöderweise ist allerdings ein anderer mir in die Schussbahn gelaufen und das Fazit war, das der komplette Posten auf mich los gegangen ist.

Nach einem erneuten Laden (...) bin ich dann von hinten ran und hab beide töten können. Dann wurde auch der Posten richtig eingenommen und der Ortskundige für die Clear Sky Basis wurde freigeschaltet.

Jetzt muss ich dazu sagen, das ich vor dieser Aktion, die mich ca. zwei Stunden gekostet hat, drei Stunden lang versuchte in die Clear Sky Basis zu kommen. Wie schon gesagt, man kommt nicht mehr so einfach in die Basis rein wie bei SoC.

Fazit:
Mein bisheriges Fazit.
Nach ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten gibt es jede Menge zu entdecken und ich glaube es wird ein riesen Spass die Zone neu zu erleben.

Geschrieben von Destro auf Montag den 08. September 2008 um 15:34:14 Uhr (274 mal gelesen)
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