Wenn man heute in den Elektrofachmarkt seines Vertauens geht, findet man dort mittlerweile Anime Filme und Serien wie Sand am Meer.
Als Anime Fan kann ich das nur begrüssen. Leider verliert man dabei auch mal schnell die Übersicht und es kommt vor das man mal daneben greift und sich den ein oder anderen Schund kauft.
Nicht so bei diesem Film.
Ganz im Gegenteil.
Ich würde sogar sagen, das "Sword of the Stranger" ein absolut einsteigerfreundlicher Film ist, da er, wenn ich ihn jetzt mal mit "Chihiros Reise ins Zauberland" oder "Das Schloss im Himmel" vergleiche, ohne grosse Fantasy Anteile auskommt.
Aber dazu jetzt mehr.

Die Geschichte dreht sich um den Jungen Kotaro, der mit seinem Hund Tobimaru aus seinem Heimat-Tempel vertrieben wird und vor den Kämpfern der Ming Dynastie flieht. Diese verfolgen ihn da er der Schlüssel für ein besonderes Elixir sein soll.
Nachdem Kotaro in einen Hinterhalt gerät, wird er von einem namenlosen Samurai gerettet, der sich den Ming Kämpfern in den Weg stellt.
Dabei wird Tobimaru schwer verletzt und Kotaro heuert den Namenlosen an um ihn und seinen Hund in die nächste Stadt und danach zu einem bestimmten Tempel zu bringen, in dem er dann in vermeidlicher Sicherheit ist.
Doch leider kommt alles anders. Der Anführer der Ming Krieger Byakuran hat die Priester bestochen um an Kotaro und dessen Geheimniss zu kommen. Kotaro wird gefangen genommen das Katz und Maus Spiel beginnt.
Sicherlich hört sich die Story jetzt nicht all zu innovativ an, allerdings geht es auch nicht wirklich darum. Sondern mehr um die zwischemenschlichen Beziehungen zwischen dem jungen Kotaro und dem namenlosen Samurai, die sich auf dem Weg zur Stadt und zum Tempel immer näher kommen.
Und auch nicht so, wie sich das jetzt evtl. liest

Genauso was die Geschichte hinter dem ominösen Geheimniss der Ming, dem Schwert und dem fast epischen finalen Fight zwischen dem namenlosen Kämpfer und dem letzten Ming Krieger der ala Son-Goku nur auf einen guten Kampf aus ist.
Basierend auf den Eastern Movies haben die Leute der Bones Studios einen aus der Menge herausstechender Film produziert, der ohne grosses getue auskommt einen aber dennoch an den Fernseher fesselt.